20. Oktober 2014

IceRide 2014 in Wien

Eisbären, die auf Tandems fuhren, Fahrräder, die als Polarfüchse dekoriert waren, und ein Meer aus weißen Luftballons, das sich durch Wien bewegte: Das war der Iceride 2014.

Mehr als 600 Menschen fanden sich am Samstag, den 04. Oktober, am Wiener Heldenplatz ein, um auf ihren Fahrrädern für den Schutz der Arktis zu demonstrieren. Gemeinsam bildeten sie einen langen Menschenzug, der sich auf den Weg über die Prater Hauptallee und die Ringstraße machte, und schließlich am Schwarzenbergplatz endete. Aus mit Boxen bestückten Fahrradanhängern schallten die Klänge der Beatles und diese fröhliche Atmosphäre sprang auch auf Anwohner über, die aus ihren Fenstern dem Iceride zuwinkten. Es gab dabei prominente Unterstützung in Form des österreichischen Schauspielers und Kabarettisten Werner Brix, der beim Iceride mitradelte.

Gruppenfoto auf der Prater-Hauptallee
© Arnold Poeschl / Greenpeace

Neben Wien gab es Aktionen in Graz und Innsbruck. Weltweit fand der Iceride in über 150 Städten in mehr als 30 Ländern statt. Gemeinsam setzt sich diese globale Bewegung für die Errichtung eines Schutzgebiets in der Arktis ein. Dieser einzigartige Lebensraum ist zum einen durch die Klimaerwärmung in Gefahr, die die Eisschichten am Nordpol Jahr für Jahr weiter schmelzen lässt. Zum anderen droht dieses wunderbare Ökosystem jetzt und heute den Interessen der Erdölindustrie zum Opfer zu fallen, die begonnen hat in der Arktis nach Öl zu bohren. Durch ihre veralteten Förderwerkzeuge und die widrigen Bedingungen am Nordpol nimmt sie dabei das Risiko katastrophaler Ölunfälle billigend in Kauf. Eine solche Ölpest hätte fatale Auswirkungen auf Tierarten, wie Eisbären oder Walrosse, und auch auf die zahlreichen Inuit, die in der Arktis leben. Um diesen Lebensraum mit all seinen tierischen und menschlichen Bewohnern zu erhalten, setzt sich Greenpeace deshalb für ein Schutzgebiet ein, in dem Ölbohrungen und industrielle Fischerei verboten sind.

© Arnold Poeschl / Greenpeace

Helfe uns die Arktis zu retten und unterschreibe unsere Petition auf www.savethearctic.org.

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