11. November 2015

7 Dinge, die Sie über Antibiotika wissen sollten

1. Antibiotika sind überlebenswichtige Medikamente
Antibiotika sind wichtige Medikamente für die Menschheit: Sie heilen bakterielle Infektionen, die noch vor wenigen Jahrzehnten tödlich waren. Antibiotika haben unterschiedliche Therapiewirkung, manche wirken gegen viele verschiedene Bakterienarten (Breitbandantibiotikum) und manche Antibiotika wirken nur gegen spezifische Bakterienarten.

© Greenpeace

2. Doch der übertriebene Einsatz in der Humanmedizin
Antibiotika werden einerseits zu oft verschrieben, sogar wenn keine bakterielle Infektion vorliegt (z.B. virale Halsentzündung, Grippe). Andererseits werden Antibiotika auch häufig nicht korrekt eingenommen, z. B. erfolgt die Einnahme ohne Verschreibung oder die Anweisungen der Ärztin / des Arztes werden nicht befolgt. In Österreich werden jährlich insgesamt 45 Tonnen Antibiotika in der Humanmedizin eingesetzt.

3. und der flächendeckende Einsatz in der Tierzucht
Um möglichst viele Tiere auf möglichst wenig Platz mit möglichst geringem Aufwand halten zu können, werden den Tieren in der Intensivtierhaltung flächendeckend Antibiotika verabreicht. Denn in einem Stall mit z. B. 2.000 Schweinen ist es fast unmöglich, ein krankes Tier zu identifizieren und zu behandeln. Gründe für Entzündungen und Infektionen gibt es aber viele: Bein- und Klauenverletzungen durch Spaltenböden ohne Einstreu, gegenseitige Verletzungen aufgrund von Platzmangel und Beschäftigungslosigkeit sowie das geschwächte Immunsystem von Jungtieren, die zu früh von ihren Müttern getrennt wurden. In Österreich werden jährlich insgesamt 55 Tonnen Antibiotika in der Tierhaltung eingesetzt

4. treiben die Bildung multiresistenter Keime voran.
Je mehr Antibiotika in die Umwelt gelangen, umso schneller bilden Bakterien Resistenzen gegen diese. Erworbene Resistenzen können zwischen den Bakterien übertragen werden. Besonders gefährdet, sich mit multiresistenten Keimen anzustecken, sind LandwirtInnen und ihre Angestellten, TierärztInnen, Schlachthauspersonal, AnrainerInnen von Intensivtierhaltungsanlagen und Spitalsangestellte.

© Greenpeace

5. Infolge verlieren Antibiotika ihre Wirkung.
Gegen bestimmte Infektionen beim Menschen helfen nur noch sehr wenige Antibiotika. Selbst gegen Reserveantibiotika haben erste Bakterien bereits Resistenzen gebildet. In die Entwicklung der nächsten Antibiotika-Generationen wurde noch nicht ausreichend investiert. Laut EU-Behörden sterben in Europa aber jährlich bereits 25.000 Menschen an den Folgen von Antibiotika-Resistenzen. Die Dunkelziffer dürfte jedoch höher sein, da es noch kein standardisiertes Meldesystem gibt.

6. Die WHO warnt bereits vor einer post-antibiotischen Ära!
„Ohne ein rasches und koordiniertes Handeln aller Beteiligten steuert die Welt auf eine post-antibiotische Ära zu, in der normale Infektionen und kleine Verletzungen wieder tödlich enden können, obwohl sie bereits jahrzehntelang behandelbar waren.“

Infostand zum Thema Antibiotika auf der Mariahilferstraße in Wien
© Greenpeace Team Wien

7. Wollen wir uns schützen, müssen wir jetzt handeln.
  • Antibiotika gezielt nur zur Behandlung kranker Tiere einsetzen!
  • Kein Einsatz von Reserveantibiotika in der Tierhaltung!
  • Kein Handel mit Tierarzneimitteln über das Internet!
  • Schlupflöcher schließen und Anreize vermindern!

20. August 2015

Ein Plastikmonster reist durch Österreich

Graz
© Greenpeace
Wie auch in den letzten Jahren gab es heuer wieder eine Infostände-Tour durch die meisten Landeshauptstädte Österreichs. Dieses Mal wurde sie allein von den Freiwilligen getragen und organisiert. Eine abgespeckte Version, versteht sich, aber natürlich trotzdem toll und effektiv.
Wir haben uns mit den Teams quer durch Österreich abgesprochen, Schlafplätze und Materialien vor Ort bereitzustellen, denn schließlich haben wir überall Ressourcen vor Ort, die wir aufzeigen und nutzen wollten. So konnte die Tour zum Thema Wegwerfplastik starten.

Am Sonntag Abend ging es endlich los, voll bepackt zum Bahnhof (Banner und Stangen, Petitionen und Flyer, Kapperl und Regenjacken,… – das selbst gebastelte Müllmonster war schon voraus gereist).

Linz
© Greenpeace

Vom 10. bis 17. August standen wir dann jeden Tag in einer neuen Stadt auf der Straße, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen ihre Taschen, „Sackerl“ mehr als einmal zu verwenden, Petitions-Unterschriften zu sammeln (für weniger Plastikverpackungen, ein Aus für Gratis-Plastiksackerl in den Läden, und gegen Mikroplastik in Hygiene-Artikel) und auch die verschiedenen Ladenketten ein bisschen nervös zu machen. Jede Stadt war dabei anders und es war sehr spannend die unterschiedlichen Charaktere der Landeshauptstädte zu erleben. Zu sehen, wie verschieden die Menschen auf unser grandioses Plastikmonster reagieren.

Salzburg
© Greenpeace

Innsbruck
© Greenpeace

Die Grazer waren recht interessiert und ließen sich gerne ansprechen, die Linzer und die Wiener waren da schon schwieriger zum Stehenbleiben und Zuhören zu bewegen, aber mit Hilfe der Banner mit den eindeutigen Botschaften, unseres Monsters und viel Motivation schafften wir es auch in diesen Städten mitzuteilen, warum wir hier auf der Straße stehen. Und wir trafen viele Leute die begeistert waren von dieser Kampagne.

Bregenz
© Greenpeace

In Salzburg dann war unser Monster nicht ganz so beliebt, dafür hatte hier ein Großteil der Menschen schon eine Stofftasche bei jedem Einkauf bei sich. In Innsbruck waren wir recht viele Freiwillige und machten am Stand etwas mehr Blödsinn, Spaß und Gaudi. Wir gingen es die zwei Tage etwas lockerer an und erreichten trotz oder dank dem viele Einkäufer/Konsumenten. Das Müllmonster hatte dann am Samstag in Bregenz seinen großen Tag, wurde zum Star und zur Touristenattraktion. Schlussendlich in Wien stellten wir uns dem schlechteren Wetter und den Menschenmassen auf der Mariahilfer Straße, wurden dafür aber auch mit den meisten Unterschriften am Tag belohnt.
Die Manager*innen der Superläden hingegen reichten von panisch-aggressiv über beinahe lächerlich, bis hin zu professionell und verständnisvoll freundlich.

Wien
© Greenpeace

Alles in allem war es eine schöne Tour, wir kamen in Kontakt mit vielen Menschen, haben uns unter einander kennen gelernt, manchmal zwar recht hart geschlafen und kalt geduscht, aber alle Ziele erreicht und viel Freude gehabt (und Schweiß, es war echt heiß).
Es war in jedem Fall ein tolles Erlebnis, das ich nicht missen mag.

2. August 2015

Zigaretten-Sammeln im Votivpark

Nach unseren Erfahrungen aus dem Waldmüllerpark waren wir auf ein stinkendes Sammelergebnis vorbereitet. Doch was sich im Gras des Sigmund-Freud-Parks an der Votivkirche verbarg, übertraf unsere Erwartungen. Zentral gelegen, touristisch stark besucht und als grüne Oase von Anwohnern und Studenten gern genutzt, wird der Park von der Stadtreinigung gut umsorgt. Doch die Zigarettenstummel bleiben dabei unbeachtet liegen.

Die "Ausbeute" aus dem Waldmüllerpark
© Greenpeace Team Wien

Heute präsentierten wir unsere Ergebnisse vom Waldmüllerpark (ca. 8000 Zigarettenfilter) und machten uns gleichzeitig daran, die zentrale Wiese des Sigmund-Freud-Parks von den Stummeln zu befreien. In fünf Stunden kamen wir leider nicht sehr weit, da die Menge an Filtern das Vorankommen enorm verlangsamten.

Auf dem ersten Blick ein sauberer Park
© Greenpeace Team Wien

Letztendlich schafften wir nur etwa die Hälfte der Wiese zu dekontaminieren. Die Menge des gesammelten Restmülls war dabei relativ gering und ließ sich in einem öffentlichen Mülleimer entsorgen. Der Berg an gesammelten Zigarettenfiltern jedoch wuchs und wuchs.

Alle paar Zentimeter ein Zigarettenstummel
© Greenpeace Team Wien

Nach einer groben Schätzung kamen am Ende etwa 15.000 Stummel zusammen. Auf der gereinigten Fläche von knapp 2.500 Quadratmetern (ungefähr ein Zehntel des Parks) macht das 6 Filter pro Quadratmeter. Auf dieser Wiese gibt es keinen freien Fleck, auf dem man nicht auf Zigarettenfiltern sitzt.

Eindrucksvolle Sammlung
© Greenpeace Team Wien

© Greenpeace Team Wien

Die Frage, die hin und wieder aufkommt, ist: Was kann man dagegen tun? Die Antwort ist jedoch simpel: Raucher, werft keine Tschickstummel auf die Wiese! Nehmt sie einfach mit zum nächsten Mülleimer. Leider mussten wir feststellen, dass es um die Wiese keine Mülleimer mit Ascherohr gibt. Die Wiener Straßenreinigung wurde diesbezüglich bereits kontaktiert.

Nachtrag: Unsere Anfrage an die Städtischen Gärten wurde positiv und schnell bearbeitet. Inzwischen sind rund um die Wiese Ascherohre angebracht. Wir rufen die Raucher dazu auf, diese auch zu benutzen. Danke.

17. Mai 2015

Miriam vs. Shell

© Greenpeace
Die letzten Wochen waren so unglaublich gefüllt, dass ich kaum Zeit hatte, richtig durchzuatmen.
Vieles ist passiert und es gab einige Erste Male für mich ;)
Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben:

  • ein Greenpeace Schiff betreten
  • Leute mit „Mate“ angesprochen
  • so viele Menschen um mich gehabt, denen gleichzeitig schlecht war...
  • den König von Thailand gesehen
  • getwittert
  • die Ankertaue vorbereitet
  • den Pazifik überquert
  • die Esperanza gesteuert
  • Darts auf einem sich bewegenden Boden gespielt (und sogar gewonnen)
  • sechs Wochen ohne Land zu berühren erlebt...
  • die Datumsgrenze überquert
  • zwei Sonntage hintereinander erlebt
  • erfahren, was es heißt, mit Wasserwerfern bespritzt zu werden
  • "Bohemian Rapsody" zum Geburtstag vorgesungen bekommen
  • die gesamte Erde umrundet
  • jeden Tag um 7:30 meine Pflicht des „Morning cleaning“ erfüllt...
  • über 7m hohen Wellengang erlebt
  • auf einer Bohrinsel „campiert“...

Die 6 Aktivisten der Greenpeace Esperanza beobachten die Polar Pioneer
© Vincenco Floramo / Greenpeace

...und das weil Shell im Jänner dieses Jahres angekündigt hat, in der Arktis nach Öl zu bohren...
In einem hochsensiblen Ökosystem, das als Klimaregulator der gesamten Welt agiert.
Doch Shell lässt sich davon nicht beeindrucken, Fakten werden ignoriert und die Arktis an forciert.
Und das trotz 75% Wahrscheinlichkeit eines größeren Ölunfalls (laut einer Studie, die von der US-Regierung finanziert wurde!).
...und das nachdem Shell's bisherige Geschichte vor Unfällen und Unglücken nur so strotzt (Kulluk 2012, Noble Discoverer...ständig)
...und das, obwohl die Ölvorkommen in der Arktis im Vergleich zu unserem jährlichen Verbrauch lächerlich gering sind.
...und das, obwohl Shell schon über 4 (laut anderen Angaben über 6) Milliarden $ in die „Arktis-Exploaration“ gesteckt hat und quasi nichts dabei heraus bekommen hat, Shell liebt scheinbar Verlustgeschäfte.
...und das nur, weil Shell seine verdammten Shareholder befriedigen möchte und ihnen beweisen muss, dass Shell noch immer „aktiv nach neuen Ölquellen sucht“ und „Arktispioniere“ sind.
...und das, obwohl die Bedingungen in der Arktis extrem sind und Wetterumschläge an der Tagesordnung stehen und so das Risiko eines Ölunfalles weiter steigt.
...und das, obwohl Shell es nicht einmal schafft, ihre Drillflotte in südlichen Gewässern unter Kontrolle zu halten...
...und das, obwohl wir bereits mehr fossile Energieträger extrahiert haben, als wir uns erlauben können, zu verheizen!
Ich könnte diese Liste nun noch Seite für Seite fortsetzen...Aber ich denke, ich habe genügend Gründe aufgezählt, warum es eine grenzenlose Perversität ist, was Shell vorhat! Sie verursachen den Klimawandel mit, jetzt wollen sie auch noch davon profitieren...

Auf dem Banner sind die Namen der über 6 Mio Unterstützer zu lesen
© Vincenco Floramo / Greenpeace

Jedenfalls hat Greenpeace natürlich Wind von Shell's dreckigen Plänen bekommen, schnurstracks wurde ein Team zusammengestellt (mir wurde die Ehre zuteil, Mitglied dieses Teams zu sein) und wir haben uns an Shell's Fersen geheftet...
Um genau zu sein haben wir uns nicht nur an ihre Fersen geheftet sondern uns direkt auf der Bohrinsel „Polar Pioneer“ eingenistet... Zuvor sind wir, um jene Bohrinsel zu finden, quer durch den gesamten Pazifik geschifft, dem Ausfindig machen des Polar Pioneers folgte eine spannende Verfolgungsjagd mit ganzen 9 nautischen Knoten Durchschnittsgeschwindigkeit (das sind immerhin 16,6 km/h ;) ) Zu sechst waren wir sechs Tage lang (gemeinsam mit den über 6 Millionen Menschen, die sich bereits für den Schutz der Arktis ausgesprochen haben) auf dem Polar Pioneer stationiert und haben einen riesigen Scheinwerfer auf diese unglaubliche Frechheit gerichtet. Die Medienwelt war begeistert, für besonders interessierte Menschen und Leute mit einer Zuneigung für bunte, interaktiv gestaltete Seiten, gibt es https://www.savethearctic.org/en/live



Nachdem wir sehr erfolgreiche Tage auf Shell's Bohrinsel verbracht haben, bin ich gemeinsam mit dreien der Kletterer nach Seattle gereist. Ich war bei einigen Events (Earth Day, SHellNo-Protestmarsch...) und es war überwältigend und unfassbar mit welch riesiger Welle an Solidarität und Dankbarkeit wir hier gefeiert wurden...Teilweise sind mir Menschen mit Tränen in den Augen um den Hals gefallen und haben wieder und wieder beteuert, wie wichtig und großartig unsere Aktion war, um Shell's wahnsinnige Arktis-Bohrpläne ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zu rücken. Auch wenn dies definitiv nicht allein unserer Aktion zu verdanken ist, ist es bestärkend und inspirierend zu wissen, dass wir beigetragen haben, dass heute Menschen auf der Straße stehen, und aus voller Brust "Shell No! Seattle draws the line!" rufen, weil sie unsere Message bekommen haben...Ich bin überwältigt... Und nachdem so viel mehr Menschen an der Arktisschutz-Kampagne arbeiten und beteiligt sind, nämlich mittlerweile mehr als 6.9 Millionen(!), möchte ich einen großen Teil des Dankes, den ich in Seattle bekommen habe, direkt an euch weitergeben!

© Greenpeace
"Stop being Shellfish!"
© Greenpeace

Wir sind am besten Weg und gemeinsam können wir den Kampf der Zivilgesellschaft gegen die Ölindustrie gewinnen!
Auch in Österreich gibt’s Firmen mit Dreck am Stecken...
Alles Liebe,
eure Miriam

1. April 2015

Shell erhält Genehmigung, in der Arktis nach Öl zu bohren

Im Jahr 2013 musste Shell seine Pläne, in der Arktis nach Öl zu bohren, buchstäblich auf Eis legen. Zu unwirtlich waren die Bedingungen in der nordischen See: Aufgrund von Sturmböen und Monsterwellen verlor man Ende 2012 die Kontrolle über die Plattform "Kulluk" und musste die Besatzung von der Küstenwache evakuieren lassen. Jetzt ist Shell zurück. Die U.S.-Regierung hat gerade die Erlaubnis erteilt, dass Shell im arktischen Gebiet nach Öl suchen darf.

Shell-Plattform "Kulluk"
© Mark Meyer / Greenpeace

Doch wir lassen uns das nicht gefallen. Sechs Freiwillige, darunter Miriam aus unserem Wiener Freiwilligenteam, befinden sich auf der Esperanza. Das Greenpeace-Schiff folgt seit ein paar Tagen der Shell-Plattform "Polar Pioneer" auf ihrem Weg über den Pazifik nach Alaska. Sie berichten live vom Schiff unter www.savethearctic.org




Sie sind vor Ort, um Shell zu zeigen, dass ihr Vorhaben nicht unbemerkt bleibt. Sie beobachten und dokumentieren jeden Schritt. Sie stehen stellvertretend für fast 7 Millionen Menschen weltweit, die bereits ihre Stimme für den Schutz der Arktis erhoben haben. Noch ist es nicht zu spät. Werde auch du ein Teil der Bewegung und unterschreibe unsere Petition auf www.savethearctic.org

Die Arktis ist ein sensibles und ein letztes quasi unberührtes Ökosystem. Darüber hinaus ist sie für das Weltklima von großer Bedeutung und bereits stark durch die Klimaerwärmung bedroht. Diesen Winter war die arktische Eisdecke auf einem historischen Rekordtief. Die globale Erwärmung ist vom Menschen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Öl und Kohle verursacht. Um diesen Prozess aufzuhalten, sollten wir in saubere Energie investieren, anstatt die Rohstoffreserven weiter auszuschöpfen. Aufgrund der extremen Bedingungen in der Arktis ist ein Unfall nur eine Frage der Zeit und hätte weitreichende Folgen für den empfindlichen Lebensraum und unseren Planeten. Greenpeace fordert daher die Einrichtung eines Schutzgebietes in der Arktis, wo Ölbohrungen und industrielle Fischerei verboten sind.